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Compás Visible (Hilfe)Den Compás hören und sehen !Anwendung der Flamenco-Uhr (Reloj Flamenco)Die Gattungen (Palos) im Flamenco werden schon lange anhand der »Flamenco-Uhr« (Reloj Flamenco) erklärt. Wenn man sich die Mühe macht, diese »Uhr« zu verstehen, bzw.. versucht, die »Compases« auf die »Uhr« zu übertragen, werden die scheinbar schwierigen Rhythmen plötzlich verständlicher und transparenter. Gattungen wie z. B. Soleá, Algerías. Bulerías, Siguiriyas, Fandango de Huelva können nun auch relativiert werden. Sinn und Zweck des Compás Flamenco Metronom ist aber nicht, die Rhythmen zu theoretisieren, sondern diese Software soll zur Kontrolle, vor allem bei schwierigengen Falsetas, Compáses, oder Tanzpassagen, dienen. Zu obengenannten Gattungen wurden verschiedene Zählweisen entwickelt und verwendet, die z. T. auch ihre Richtigkeit haben. Entscheidend ist immer, auf welcher Zählzeit innerhalb der zwölf Zähleinheiten begonnen wird. Bei der »Flamenco-Uhr« werden also nicht die Akzente innerhalb des 12er-Modus verschoben, sondern immer der Beginn. Um mit dem COMPAS FLAMENCO METRONOM richtig arbeiten zu können, sollte man sich folgende Beispiele, bzw. Zählweisen, aneignen. Soleá und deren artverwandte Gattungen (Caña, Polo, Policaña, Soleá por Bulerías) beginnen auf Zählzeit »1«. Alegrías und deren artverwandte Gattungen (Cantiñas, Mirabrás, Romeras, Caracoles) beginnt auf »1«. Bulerías (Jaleo) beginnt auf »12«. Bulerías-Falsetas werden oft auch nur im 3er- oder 2er-Modus gespielt. Bulerías, Guajiras, Peteneras und Fandangos de Huelva* haben stilistisch überhaupt nichts gemeinsam. Auf der Uhr beginnen sie aber alle auf der »12«. Guajiras beginnt auf »12«. Peteneras beginnt auf »12«. Fandangos de Huelva (Estribillo)* beginnt auf »12«. Siguiriyas und deren artverwandte Gattungen (Cabales, Livianas, Serranas, Martinete) beginnen auf »8«. Für Gattungen im 3/4-Takt mit nichtwechselnden Akzenten (FANDANGO*, SEVILLANAS, VERDIALES, JABERAS, RONDEÑA - nicht »RONDEÑA toque« - usw.) kann der 3er-Modus verwendet werden. Für Gattungen im 4/4- oder 2/4-Takt, z. B. TANGOS, sowie dessen artverwandte Gattungen (TIENTOS, TANGUILLOS - auch FARRUCA), GARROTIN, TARANTO, sowie alle von Südamerika beeinflussten Gattungen, »Estilos de ida y vuelta« (RUMBA, COLOMBIANAS, MILONGA) kann der 2er-, oder 4er-Modus, der einem normalen Metronom entspricht, verwendet werden. * Die Fandangos de Huelva können sowohl im 3er-, wie auch im 6er-Modus gezählt werden. Der Estribillo läuft im 12er besser durch. Die Gitanos verwenden gerne den Bulerías-Fuß: |
